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	<title>Kommentare zu: Was vom Tage übrig bleibt (11): die Krise des Auslandsjournalismus</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Jens Weinreich</title>
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		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 18:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe hochdekorierte Journalisten erlebt, denen nicht einmal klar war, was das Problem ist mit den Ortsmarken und welche Bedeutung es haben kann, wenn man sauber damit umgeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hochdekorierte Journalisten erlebt, denen nicht einmal klar war, was das Problem ist mit den Ortsmarken und welche Bedeutung es haben kann, wenn man sauber damit umgeht.</p>
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		<title>Von: FoolDC</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2781</link>
		<dc:creator>FoolDC</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 18:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>Bei den Angelsachsen weicht die Ortsmarke aber auch schon auf. Letztens hatte ich eine Agenturmeldung von Reuters zu Quartalszahlen eines in Kalifornien ansässigen Unternehmens mit passender Ortsmarke. Unter dem Text dann der Hinweis: &quot;(Büro Bangalore)&quot;. Das sagt &#039;ne Menge übers Gewerbe.
Der Begriff &quot;Ortsmarke&quot; wird ohnehin gerade umgewertet und bezeichnet in Virtualien so ein Fähnchen bei Google Earth. Das sagt auch &#039;ne Menge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Angelsachsen weicht die Ortsmarke aber auch schon auf. Letztens hatte ich eine Agenturmeldung von Reuters zu Quartalszahlen eines in Kalifornien ansässigen Unternehmens mit passender Ortsmarke. Unter dem Text dann der Hinweis: &#8220;(Büro Bangalore)&#8221;. Das sagt &#8216;ne Menge übers Gewerbe.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Ortsmarke&#8221; wird ohnehin gerade umgewertet und bezeichnet in Virtualien so ein Fähnchen bei Google Earth. Das sagt auch &#8216;ne Menge.</p>
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		<title>Von: Christoph Wesemann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2726</link>
		<dc:creator>Christoph Wesemann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 16:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>Keine Angst, ich wollte gar nicht Sie (oder Mükke) angreifen. Mich störte nur die Weinerlichkeit der alten Männer dort oben, die sich nicht fragen, warum die schönen Geschichten von 1975 nur noch selten geschrieben werden. Das hat ja Gründe, und nicht nur finanzielle. Es fehlen die klaren Feindbilder von früher; der Leser will nicht mehr belehrt werden, weil er glaubt, mit ein paar Klicks im Netz selbst kompetent zu sein; ist die Welt komplexer.
Dass die jungen Leute heute anders aussehen, halte ich für eine lächerliche Erklärung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Angst, ich wollte gar nicht Sie (oder Mükke) angreifen. Mich störte nur die Weinerlichkeit der alten Männer dort oben, die sich nicht fragen, warum die schönen Geschichten von 1975 nur noch selten geschrieben werden. Das hat ja Gründe, und nicht nur finanzielle. Es fehlen die klaren Feindbilder von früher; der Leser will nicht mehr belehrt werden, weil er glaubt, mit ein paar Klicks im Netz selbst kompetent zu sein; ist die Welt komplexer.  </p>
<p>Dass die jungen Leute heute anders aussehen, halte ich für eine lächerliche Erklärung.</p>
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		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2725</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:54:31 +0000</pubDate>
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		<description>Der Autor F. ist mir relativ wurscht. Ich kenne den gar nicht. Ich schiebe auch nichts auf junge Journalisten und vergleiche keine Arbeitsergebnisse (nicht bei diesem Thema, das ist nicht mein Metier, ich sehe nur strukturelle Defizite und Parallelen zu anderen Bereichen des Journalismus), oder habe ich das getan? Lutz Mükke darf sich, glaube ich, auch noch zu den jungen Journalisten zählen. Und ich habe schon einige gute Sachen von ihm gelesen. Dieses Dossier zählt dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor F. ist mir relativ wurscht. Ich kenne den gar nicht. Ich schiebe auch nichts auf junge Journalisten und vergleiche keine Arbeitsergebnisse (nicht bei diesem Thema, das ist nicht mein Metier, ich sehe nur strukturelle Defizite und Parallelen zu anderen Bereichen des Journalismus), oder habe ich das getan? Lutz Mükke darf sich, glaube ich, auch noch zu den jungen Journalisten zählen. Und ich habe schon einige gute Sachen von ihm gelesen. Dieses Dossier zählt dazu.</p>
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		<title>Von: Christoph Wesemann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2724</link>
		<dc:creator>Christoph Wesemann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:34:44 +0000</pubDate>
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		<description>@jw: Schon mal einen Text von - sagen wir - Frankenberger gelesen? Ja? Auch zu Ende? Respekt. Für mich war das immer wie in der Gluthitze und mit schweren Beinen hinauf nach Alpe d&#039;Huez. Irgendwann kam der Besenwagen.
Natürlich ist es schön, wenn ein Autor historisches Wissen hat, er sollte es aber auch teilen mit seinen Lesern - und nicht nur fünf Professoren beeindrucken wollen. (Uuih, das war es mit der Faz-Karriere.)
Generell wäre ich vorsichtig, alles auf die jungen Journalisten zu schieben. Erstens hat sich das Leseverhalten geändert, und zweitens hatten die Verlage früher mehr Geld. Da wäre es ungerecht, die Arbeitsergebnisse zu vergleichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jw: Schon mal einen Text von &#8211; sagen wir &#8211; Frankenberger gelesen? Ja? Auch zu Ende? Respekt. Für mich war das immer wie in der Gluthitze und mit schweren Beinen hinauf nach Alpe d&#8217;Huez. Irgendwann kam der Besenwagen.<br />
Natürlich ist es schön, wenn ein Autor historisches Wissen hat, er sollte es aber auch teilen mit seinen Lesern &#8211; und nicht nur fünf Professoren beeindrucken wollen. (Uuih, das war es mit der Faz-Karriere.)<br />
Generell wäre ich vorsichtig, alles auf die jungen Journalisten zu schieben. Erstens hat sich das Leseverhalten geändert, und zweitens hatten die Verlage früher mehr Geld. Da wäre es ungerecht, die Arbeitsergebnisse zu vergleichen.</p>
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		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2723</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 12:47:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=1505#comment-2723</guid>
		<description>Im wirklich interessanten Mücke-Text fehlt etwas, die Frösche im warmen Wasser, so heißt es in China. Das bedeutet: Wie die Duzmaschinen des Sports im Stadion kann man sich auch als deutscher Korrespondent im Ausland, in der Regel dort wohlhabend, zu gut fühlen, nichts riskieren wollen, besonders: keine Ausweisung. Es sind nicht nur die Strukturen, es ist auch Bequemlichkeit. Peking 2008 war, mit wenigen Ausnahmen, Paradebeispiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im wirklich interessanten Mücke-Text fehlt etwas, die Frösche im warmen Wasser, so heißt es in China. Das bedeutet: Wie die Duzmaschinen des Sports im Stadion kann man sich auch als deutscher Korrespondent im Ausland, in der Regel dort wohlhabend, zu gut fühlen, nichts riskieren wollen, besonders: keine Ausweisung. Es sind nicht nur die Strukturen, es ist auch Bequemlichkeit. Peking 2008 war, mit wenigen Ausnahmen, Paradebeispiel.</p>
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		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2722</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 11:45:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ein bisschen Wissen ist doch nicht schlecht. Historisches Wissen wäre sogar sehr wünschenswert. Warum sollte uns das erspart bleiben? Ich finde, in diesem ewig hyperventilierenden Geschäft kann ein bisschen einordnen nicht schaden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen Wissen ist doch nicht schlecht. Historisches Wissen wäre sogar sehr wünschenswert. Warum sollte uns das erspart bleiben? Ich finde, in diesem ewig hyperventilierenden Geschäft kann ein bisschen einordnen nicht schaden.</p>
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		<title>Von: Christoph Wesemann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2721</link>
		<dc:creator>Christoph Wesemann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 01:35:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe einerseits, dass diese Entwicklung deprimierend ist, bin andererseits aber auch ganz froh, dass uns „ein tragender Journalismus, durchsetzt mit großem historischem Wissen&quot;, heute erspart bleibt. Damals hatte ja mancher Journalist seinen Zeigefinger mehr in der Luft als auf der Schreibmaschine.
Vielleicht wollen die jungen Faz-Journalisten ja Leser ins Blatt &quot;reinziehen&quot;, weil sie anders als Herr Frankenberger nicht verbeamtet sind.
All das nimmt natürlich Mükkes Dossier nicht die Wahrheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe einerseits, dass diese Entwicklung deprimierend ist, bin andererseits aber auch ganz froh, dass uns „ein tragender Journalismus, durchsetzt mit großem historischem Wissen&#8221;, heute erspart bleibt. Damals hatte ja mancher Journalist seinen Zeigefinger mehr in der Luft als auf der Schreibmaschine.<br />
Vielleicht wollen die jungen Faz-Journalisten ja Leser ins Blatt &#8220;reinziehen&#8221;, weil sie anders als Herr Frankenberger nicht verbeamtet sind.<br />
All das nimmt natürlich Mükkes Dossier nicht die Wahrheit.</p>
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	<item>
		<title>Von: Quasipresseschau 152 &#124; NIGHTLINE</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-die-krise-des-auslandsjournalismus/comment-page-1/#comment-2720</link>
		<dc:creator>Quasipresseschau 152 &#124; NIGHTLINE</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 23:36:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=1505#comment-2720</guid>
		<description>[...] Was vom Tage übrig bleibt (11): die Krise des Auslandsjournalismus Wer in den vergangenen Wochen noch nicht genug über Krisen gelesen hat, [...] dem sei als Wochenend-Lektüre schnell noch eine Zustandsbeschreibung der Auslandskorrespondentenkrise empfohlen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Was vom Tage übrig bleibt (11): die Krise des Auslandsjournalismus Wer in den vergangenen Wochen noch nicht genug über Krisen gelesen hat, [...] dem sei als Wochenend-Lektüre schnell noch eine Zustandsbeschreibung der Auslandskorrespondentenkrise empfohlen [...]</p>
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