Lust auf Online-Gebühren? Hier entlang!

Hier könnte Ihre Werbung stehen.

Rudolf Scharping sagt auch …

Ach Mensch, ich bin unkonzentriert und vergesslich. Seit einer Woche, seit der BDR-Präsident der Deutschen Presse-Agentur ein Interview gegeben hat, schleppe ich dieses Zitat nun mit mir rum und habe doch versäumt, es in den vorherigen Beitrag einzubauen. Sorry, das ist mir echt peinlich. Deshalb dieser Nachtrag, schließlich passt es schön zum Motto des Blogs, korrespondiert wunderbar mit dem Satz von Hu Jintao, der im Header zu lesen ist. Rudolf Scharping also sagt:

“Es ist immer falsch, wenn Politik und Sport vermengt werden.”

Genau.

  • Print
  • email
  • Technorati
  • Google Bookmarks
  • Wikio DE
  • Digg
  • del.icio.us
  • YahooMyWeb
  • LinkedIn

10 kommentare zu Rudolf Scharping sagt auch …

  1. Ralf am 18. Oktober 2008 um 08:24 (#)

    Herr Scharping sagt z.B. auch:
    “In Deutschland waren es seit 2007 genau zwei [Dopingbetrüger]: Patrik Sinkewitz und Stefan Schumacher.”

    Herr Scharping scheint hier offenbar nicht das beste Gedächtnis zu haben. Tatsächlich gab es in den Jahren 2007 und 2008 folgende Dopingfälle beim BDR:

    BAUER, Sven 14.10.07
    GALL, Georg 01.05.08
    KESSLER, Matthias 24.04.07
    KRAFT, Ivonne 06.05.07
    METZKE, Philipp 05.05.07
    SCHMIDT, Hans-Peter 01.12.07
    SCHUMACHER, Stefan 03./15.07.08
    SINKEWITZ, Patrik 08.06.07

  2. Jens Weinreich am 18. Oktober 2008 um 11:40 (#)

    Woher ist das Zitat? Nur vorsorglich, weil Scharping doch als sehr klagefreudig bekannt ist und seine Anwälte die putzigsten Sachen durchdrücken.

    Verwirrend-amüsant auch, dass er “befremdende Widersprüchlichkeit” in der Debatte diagnostiziert. Selbstdiagnose oder Fremddiagnose?

    Die taz übrigens heute unter der tazigen Überschrift “Das war der Radsport, der war”:

    Der Staat kümmert sich auch nicht mehr um die einst gehätschelten Radler.

    Januar 1999, Staatsbesuch beim Team Telekom. Rudolf Scharping, damals Bundesverteidigungsminister, macht sich nach Mallorca auf, um die vom privatisierten Staatsunternehmen bezahlten Profis im Trainingslager zu besuchen. Es gab Gerüchte damals: Bjarne Riis, Tour-Sieger von 1996, soll gedopt haben. Rudolf Scharping seinerzeit: “Da kann nicht viel dran sein. Bjarne ist sauber.” Heute weiß er das besser. Heute weiß die Öffentlichkeit auch, dass der Radsport in Deutschland immer stark von Bund und Ländern gefördert worden ist. Ideell und finanziell. Als in Deutschland über ein Antidopinggesetz diskutiert wurde, war der Ruf des Radsport längst schwerst ramponiert. Doch auf eines achteten die Volksvertreter und Ministerialbeamten: Doping sollte straffrei bleiben. Der Besitz größerer Mengen, der Handel mit Dopingsubstanzen steht unter Strafe. Die dopenden Radler müssen indes keine Angst vor der Staatsanwaltschaft haben. Fürsorglich zeigte sich der Staat auch in anderer Hinsicht. Etliche Rennen in Deutschland wurden mit öffentlichen Geldern unterstützt. Die Rad-WM in Stuttgart 2007 konnte mit einem Bundeszuschuss planen. Das finanzielle Risiko des veranstaltenden Radsportweltverbandes UCI war durch eine Bürgschaft der Stadt abgesichert. Als das Interesse der Sponsoren am Dopingsport nachließ, zog auch die öffentliche Hand ihre Unterstützung zurück. Die Rheinland-Pfalz-Rundfahrt oder die Niedersachsen-Rundfahrt fanden deshalb in diesem Jahr nicht mehr statt. Im Sportausschuss des Bundestages wird die Forderung nach Streichung der Bundeszuschüsse (mindestens 2,5 Millionen Euro) für den Bund Deutscher Radfahrer immer lauter. Bei der nächsten Sitzung wird dazu dessen Präsident befragt: Rudolf Scharping, mittlerweile Bundesradsportverteidiger.

  3. mb am 18. Oktober 2008 um 16:48 (#)

    @ralf. Fuhr Matthias Kessler nicht mit einer schweizer Lizenz? Aber: Es bliebe auch so ein schlechtes Gedächtnis des BDR-Präsidenten.

  4. Stefan am 18. Oktober 2008 um 22:53 (#)

    @JW: Das habe ich auch gelesen, es ist aus dem im “Rudolf S. sagt…”-Eintrag verlinkten Artikel bei rad-net.

  5. Ralf am 20. Oktober 2008 um 08:47 (#)

    @ JW

    Rudolf Scharping: «Propaganda auf dem Rücken anderer»
    http://www.rad-net.de/index.php?menuid=9&newsid=16010

    @ mb

    Natürlich hatte Matthias Kessler eine Schweizer Lizenz. Sein Fall wurde daher ja auch nicht vom BDR, sondern von Swiss Olympic verhandelt. Matthias Kessler ist aber trotzdem deutscher Staatsbürger und als solcher bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen für den BDR startberechtigt (, sofern er momentan nicht gesperrt wäre…) !

  6. sternburg am 20. Oktober 2008 um 16:20 (#)

    Sicher ist es immer falsch, wenn Politik und Sport vermengt werden. Weil Dinge, die vermengt werden könnten, schon rein begrifflich zunächst mal verschiedenartig sein müssten. “Sport” in der hier verwendeten Bedeutung, also nicht etwa als “sinnfreie Leibesertüchtigung”, sondern als Vermischung von Profitum, Unterhaltungsveranstaltung und Sportpolitik ist mit dem Begriff “Politik” in weiten Teilen halt deckungsgleich. Und das nicht nur, weil überall Politik sei.

    Aber ob der Bundesradsportverteidiger dies so gemeint hat?

  7. Stefan am 31. Oktober 2008 um 14:31 (#)

    Ich habe grad die Zukunft des Radsports entdeckt! Gerade findet die “Tour du Faso” statt, das bedeutenste Etappenrennen Afrikas. Auf 10 Etappen geht es durch Burkina Faso, heute stehen die 149 km von Koulbila nach Tenkodogo an. Am Sonntag werden auf der abschließenden Etappe nach Ouagadougou werden keine Attacken mehr aus dem Feld erwartet. Wie sich die Geparde verhalten werden, ist jedoch wie stets ungewiss.
    http://www.06.live-radsport.ch/details_11280/Tour_du_Faso_(22).html#10

  8. Ralf am 31. Oktober 2008 um 16:06 (#)

    Die Tour du Faso ist längst in der Gegenwart angekommen:

    PAFADNAM, Hamado
    9.11.2002
    Tour du Faso
    2 Jahre Sperre 7.2.2003–6.3.2005
    Wachstumshormone

    ROUAMBA, Saïdou
    6.11.2003
    Tour du Faso
    Verwarnung

  9. Ralf am 31. Oktober 2008 um 16:21 (#)

    Für Herrn Scharping wäre inzwischen zu ergänzen:

    FUHRMANN, Bernd 28.09.08
    http://www.rad-net.de/modules.php?name=Bekanntmachungen&recid=1628

    Hier steht jedoch das Sportstrafverfahren noch aus…

  10. pitti_zwo am 20. Dezember 2008 um 08:12 (#)

    Burckhard Bremer sitzt im Trägerverein des neuen Olympiastützpunktes Brandenburg. Nun denn.

    http://www.myheimat.de/potsdam/beitrag/65371/neuer-olympiastuetzpunkt-brandenburg/

    “„Der neue Olympiastützpunkt gehört jetzt von der Anzahl seiner Kaderathleten zu den größten Deutschlands“, erläuterte Jürgen Barth vom Geschäftsbereich Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Neu ist, dass er künftig als DOSB-Vertreter dem Trägerverein ebenso angehört wie die Sportdirektoren der Sportfachverbände Kanurennsport (Jens Kahl), Radsport (Burckhard Bremer), Judo (Manfred Bio) und Sportschießen (Heiner Gabelmann).”

kommentar schreiben




einfache Auszeichnung der Kommentare und Links geht so:

  • <b>fett</b>, <i>kursiv</i>, <strike>durchgestrichen</strike>
  • <blockquote>
    don't mix politics with games!
    </blockquote>
  • <a href="http://URL-der-Seite">Titel der verlinkten Seite</a>

Kommentarvorschau aktivieren  ▼

dokumentation

Sie finden hier Unterlagen und Dokumente, die Ihnen kaum ein Qualitätsmedium bietet. Ist das exklusiv? Manchmal schon.

jüngste beiträge