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	<title>Kommentare zu: Olympische Propaganda</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Griessig</title>
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		<dc:creator>Griessig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 12:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Die olympische Bewegung und ihre Organisationen haben schon längst ihre politische Jungfräulichkeit verloren. Sie waren und sind wie nahezu alles in dieser Welt in die großen Auseinandersetzungen eingebunden. Um sie aber ihren determinierten Zweck erfüllen zu lassen ,wurde stes auf die Einhaltung ihrer selbst gewählten Spielregeln streng geachtet. Obwohl der, der Black Panther Bewegung solidarisch zugeneigte große Teil der Weltöffentlichkeit sich 1968 bei den Mexiko OS stark empörte, flogen die US-Läufer aus dem Athleten-Camp. Wir sahen Montreal 1976, Moskau 1980 und Altanta 1984 und sehen heute Peking 2008, immer markante Verstösse gegen die Rechte von einzelnen Staaten oder ethnischen Gruppen und immer die gleiche Ohnmacht.
Es tut weh, und ist doch mit den olympischen Spielen nicht zu heilen, da sie nur ein kleiner Teil des politischen Instrumentariums des Zusammenlebens der Staaten und Völker sind. Und zumal ein vorrangig als sportlich definiertes. Die Leidtragenden waren und sind immer die teilnehmenden Sportler, falls die Instrumetalisierung gelingt. Und sind wir doch nicht blauäugig,immer fallen brisante politische Themen kurz vor solchen Events der Weltöffentlichkeit ins Auge, als hätten sie vorher nicht existiert. Ist das nicht auch Heuchelei? Die Menschenrechte sind eines der ältesten und am regelmäßigsten mit dem Füßen getretenen Grundrechte. Ihre Verletzung geschieht permanent. Damit alles wird, so wie es ist, kommen dann die geübten Text- und Wortakrobaten, und sichern den einklagbaren politischen Konsens, wie hier:
Participants at the Olympic Games may of course express their opinions. Such expression of opinions and the conduct of participants should be inspired by full compliance with the Olympic Charter.
Und das ist dann schon wieder Politik und hat mit Sport eigentlich nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die olympische Bewegung und ihre Organisationen haben schon längst ihre politische Jungfräulichkeit verloren. Sie waren und sind wie nahezu alles in dieser Welt in die großen Auseinandersetzungen eingebunden. Um sie aber ihren determinierten Zweck erfüllen zu lassen ,wurde stes auf die Einhaltung ihrer selbst gewählten Spielregeln streng geachtet. Obwohl der, der Black Panther Bewegung solidarisch zugeneigte große Teil der Weltöffentlichkeit sich 1968 bei den Mexiko OS stark empörte, flogen die US-Läufer aus dem Athleten-Camp. Wir sahen Montreal 1976, Moskau 1980 und Altanta 1984 und sehen heute Peking 2008, immer markante Verstösse gegen die Rechte von einzelnen Staaten oder ethnischen Gruppen und immer die gleiche Ohnmacht.<br />
Es tut weh, und ist doch mit den olympischen Spielen nicht zu heilen, da sie nur ein kleiner Teil des politischen Instrumentariums des Zusammenlebens der Staaten und Völker sind. Und zumal ein vorrangig als sportlich definiertes. Die Leidtragenden waren und sind immer die teilnehmenden Sportler, falls die Instrumetalisierung gelingt. Und sind wir doch nicht blauäugig,immer fallen brisante politische Themen kurz vor solchen Events der Weltöffentlichkeit ins Auge, als hätten sie vorher nicht existiert. Ist das nicht auch Heuchelei? Die Menschenrechte sind eines der ältesten und am regelmäßigsten mit dem Füßen getretenen Grundrechte. Ihre Verletzung geschieht permanent. Damit alles wird, so wie es ist, kommen dann die geübten Text- und Wortakrobaten, und sichern den einklagbaren politischen Konsens, wie hier:<br />
Participants at the Olympic Games may of course express their opinions. Such expression of opinions and the conduct of participants should be inspired by full compliance with the Olympic Charter.<br />
Und das ist dann schon wieder Politik und hat mit Sport eigentlich nichts zu tun.</p>
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